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Dossier · aktuelles Thema

Dossier: Politiker-Coins und Krypto-Spenden

Stand: 9. Oktober 2026

Stand in drei Sätzen

Seit Anfang 2025 haben drei Fälle aus Nord- und Südamerika gezeigt, wie schnell ein Token mit politischem Namen Anleger Geld kostet und den Namensgeber in Erklärungsnot bringt: der von Argentiniens Präsident Milei beworbene LIBRA, der Coin des US-Präsidenten Trump und zuletzt LAPTOP von Hunter Biden. Strafrechtlich angeklagt ist in diesen drei Fällen niemand aus dem politischen Umfeld; in Argentinien laufen Ermittlungen, in den USA fordern Senatoren der Opposition eine Prüfung durch die Börsenaufsicht. Der einzige europäische Fall betrifft keinen Meme-Coin, sondern echte Bitcoin: Das tschechische Justizministerium nahm 2025 eine Spende in Bitcoin an, deren Herkunft die Anklage einem Darknet-Marktplatz zuordnet – der Minister trat zurück und ist seit Juli 2026 angeklagt.

Chronik

LIBRA (Argentinien)

DatumWas geschah
06.04.2026Nach einem Bericht der New York Times zeigen Gerichtsakten mehrere Telefonate zwischen Milei und dem Unternehmer Mauricio Novelli in der Nacht des LIBRA-Starts, vor und nach Mileis Beitrag. Was besprochen wurde, ist nicht bekannt.

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